Weiße Sandstrände an Ecuadors Küste – Ein Tagesausflug in den Machalilla-Nationalpark

Nachdem wir ungefähr 6 Wochen im Hochland von Bolivien und Peru bei mäßigen Temperaturen und häufigem Regen unterwegs waren, haben wir uns beide auf sonniges Wetter an der Küste gefreut. Während die Küste im Süden von Peru von einer kompletten Wüstenlandschaft umgeben ist und die Strände nicht an Bilderbuch-Traumstrände erinnern, wird es im Norden immer schöner. Unsere erste Station in Ecuador waren dann auch zwei kleine Küstenorte, Montañita und Puerto Lopez, die umgeben sind von tropischen Trockenwäldern.

Montañita ist ein beliebter Surfspot und relativ touristisch. Hier nur ein kleiner Eindruck, wie die coolen Surferboys am Strand entlanglaufen und die Mädels beeindrucken 😉

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Sonne, Strand und Meer

Puerto Lopez hat uns dagegen besser gefallen. Der Ort ist ursprünglicher, günstiger und hat eine hübsche Strandpromenade. Surfer kommen außerdem im nahe gelegenen Ayampe auf ihre Kosten.

Hinter Puerto Lopez liegt dann auch schon der Nationalpark Machalilla. Der Parkeingang befindet sich direkt neben der Hauptstraße und für einen Dollar kommt man schnell mit dem Taxi oder Bus dorthin. Zu entdecken gibt es tropischen Trockenwald (so etwas gibt es auch 😉 ) und mehrere wunderschöne, in Buchten gelegene Strände. Die Hauptattraktion ist der langgezogene Strand Los Frailes. Dorthin gelangt man entweder über einen ebenen Schotterweg, für den man auch ein Mototaxi nehmen kann, oder man nimmt einen ungefähr 4 Kilometer langen Wanderweg durch den Nationalpark.

Wir haben uns natürlich für die Wanderung entschieden 😉

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Der Weg startet leicht bergauf durch den tropischen Trockenwald. Die grünen Büsche wuchern oft in den Weg hinein und bei jedem Schritt huschen Eidechsen über den Weg. Die ersten Schweißperlen laufen uns bei den hohen Temperaturen die Stirn hinunter. Zum Glück spenden die Büsche ab und zu Schatten.

Nach ungefähr 40 Minuten erreichen wir den ersten Strand. Er liegt in einer schönen Bucht, der Sand ist eher dunkel und überall laufen kleine Krebse umher. Wir sind die einzigen Leute dort und können die ins Meer ragenden Steine erkunden.

Nach einer längeren Foto- und Sonnenpause laufen wir weiter. Und keine 10 Minuten später erreichen wir schon den nächsten Strand, den Playa Tortuga. Namensgebend ist die vorgelagerte Insel – in Schildkrötenform 😉 Außerdem ist der Sand fein und weiß – definitiv mein Lieblingsstrand 🙂 Wir haben Glück und finden ein kleines schattiges Plätzchen und machen …. richtig: ein nächstes Päuschen!

Im Nationalpark darf man nur am Playa Los Frailes baden, angeblich weil an den anderen Stränden die Strömungen zu stark sind. Da wir uns die Tage davor beide eine kleine Wunde zugezogen haben und das Wasser seeeeehr salzig ist, können wir allerdings sowieso nicht so viel baden.

Nach unserem zweiten Päuschen laufen wir am Strand entlang wieder in den tropischen Trockenwald hinein. Unser Tagesziel Los Frailes ist nicht mehr weit. Nur noch über einen Hügel 100 Meter rauf und wieder runter. Bei 28 Grad und Sonne ist das dann aber doch ziemlich anstrengend 😉 Zum Glück werden wir auf dem Hügel mit einem tollen Ausblick belohnt!

Nach dem Abstieg kommen wir dann auch schon am Strand an. Ungefähr drei Stunden haben wir bis hierhin gebraucht, allerdings viel Zeit an den anderen Stränden verbracht.

Los Frailes liegt in einer großen Bucht. Der Strand ist relativ schmal und hier ist man auch nicht mehr ganz allein. Im Vergleich zu den Stränden bei Montañita und Puerto Lopez ist hier aber trotzdem nichts los. Außerdem kann man 30 Meter vom Strand entfernt einen Sonnenschirm mieten, den wir jetzt definitiv gebraucht haben. Ein Belohnungseis gibt es obendrein auch noch 🙂

Hier geht’s dann auch endlich ins Meer…und es ist herrlich. Das Wasser ist ziemlich warm, aber gerade so noch eine kleine Erfrischung. So viele große Wellen gibt es auch nicht – angenehm ruhig. Trotzdem hat es unsere Handtücher am Strand einmal von einer Welle erwischt 😉

Wir würden gern noch bis zum Sonnenuntergang hier bleiben, aber der Park schließt um 16 Uhr. Also sagen wir nach etwas mehr als einer Stunde auch schon wieder bye bye und lassen uns von einem Mototaxi zum Parkausgang fahren.

Den Sonnenuntergang können wir dann in Puerto Lopez noch in vollen Zügen genießen.

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