Weihnachtswandern im Torres del Paine

Unser Heiligabend fand dieses Jahr im Zelt statt. Vom 24. bis 28.12. waren wir im Torres del Paine unterwegs, dem Nationalpark Chiles, wo andere deutsche Pärchen sogar ihre Flitterwochen verbringen… 😉

Irgendwie hatten aber weder Erwin noch ich große Lust über unsere Zeit in Puerto Natales und die anschließende Tour einen ausufernden Artikel zu schreiben.

Woran das liegt?

Vielleicht daran, dass wir gerade dort ziemlich hohe Erwartungen hatten und eben doch nicht alles ganz so lief, wie wir uns das vorgestellt haben. Beispielsweise sind ab diesem Jahr Reservierungen für die Campingplätze obligatorisch und wir konnten schlussendlich nicht alles so machen, wie wir das gern gehabt hätten.

Wie gesagt, wir waren spät dran und der Park ist uuunglaublich beliebt – bei Touristen aus jedem Winkel der Erde! Außerdem kam auch noch ein wenig Kränkelei hinzu und wir konnten unsere Routenpläne nicht ganz einhalten…

Aber hey, wir könnten wir 4 Nächte und 5 Tage in diesem wirklich schönen Nationalpark verbringen, der eine unglaublich beeindruckende Natur bietet. Und wir hatten ziemliches Wetterglück! Nur eine Nacht Regen und einen Tag etwas Niesel. Ansonsten super viel Sonne. Und natürlich habe wir (nein, eigentlich war es nur Erwin ;-)) viele tolle Fotos geknipst, die wir euch hier einfach nur gerne zeigen möchten! 🙂

Tag 1 – Zum Campamento Serón

Etwas wolkig und leicht nieselig liefen wir nach den Eintrittsformalitäten zum malerisch gelegenen Campamento Serón. Da Heiligabend war, gab es abends noch eine Bescherung – Alfajores und Schokoriegel für Erwin, Trekkingnahrung-Crème brûlée und Kerzen für mich 🙂

Tag 2 – Zurück zum Campamento Central

Bei etwas besserem Wetter liefen wir den gleichen Weg zurück. Natürlich nicht ideal, aber wegen der interessanten Reservierungslage leider nicht anders machbar gewesen…

Tag 3 – Allein zum Mirador de Las Torres

Es sollte der Tag werden, der Wetterbericht versprach beste Sicht auf die Torres, die berühmten Granittürme des Nationalparks. Ich war aber krank. Seit dem letzten Abend fühlte ich mich elend. Erwin sagt, es lag am Käse… Ich blieb den Tag im Schlafsack und musste Erwin allein ziehen lassen…

Tag 4 – Der lange Weg zum Campamento Italiano

Nach einer stürmischen Nacht fühlte ich mich zum Glück besser. Die 19 km zum Campamento Italiano sollten jedoch seeeehr lang werden, besonders die Aufstiege machten mir zu schaffen… Bei schönstem Wetter war es jedoch toll, heute wieder unterwegs zu sein!

Tag 5 – Letzter Tag, kurzer Weg

Die Nacht war verregnet und am Morgen war noch alles klamm und ein bisschen schlammig. Naja, wegen sehr schlechter Wetteraussichten sparten wir uns den Abstecher ins Valle Francés und liefen auf direktem Weg nach Paine Grande um dort mit dem Boot nach Pudeto überzusetzen und zurück nach Puerto Natales zu fahren.

Das war es auch schon. Dieses Mal mit mehr Bildern und weniger Text. 😉

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