Must-Eats in Buenos Aires

Essen ist doch einer der wunderbarsten Wege andere Kulturen kennen zu lernen! 🙂 Natürlich gibt es viele andere, aber auch so schöne? #foodporn 😉

Die Hauptstadt Buenos Aires bietet jedenfalls Einiges, um die argentinische Küche zu entdecken. Und das wollten wir unbedingt. Wobei die Intitative da meistens von mir ausgeht. Erwin ist eher für das „Gehen“ und ich für das „Gut“ zuständig 😉 Obwohl unsere Reise jetzt schon ein bisschen weiter voran geschritten ist, möchte ich euch einen kleinen Einblick in die Köstlichkeiten geben, die man in der argentinischen Hauptstadt so zu sich nehmen kann. Fangen wir doch mit der kleinen, typischen Zwischenmahlzeit an.

Empanadas

Die gefüllten Teigtaschen gibt es an wirklich jeder Ecke. Man kann zwischen unterschiedlichen Füllungen wählen. Populär sind vor allem carne picante (eine Fleischfüllung meisten mit Gehackten), caprese (Mozzarella, Tomaten, Basilikum) und queso & cebolla (Käse und Zwiebeln). Es gibt allerdings unzählige weitere leckere Varianten. Sie sind als Mahlzeit unschlagbar günstig, circa 1 Euro pro Stück. Und mit zwei Empanadas hat man schon ein ordentliches Mittagessen.

Neben dem Essen durften wir in Buenos Aires auch erfahren, wie man die leckeren Teigtaschen zubereitet und zwar bei einem Kochkurs. Dieser war für uns beide wirklich ein Highlight. Die Zubereitung ist kein großer Hit. Mit wenig Aufwand hat man schnell leckere, selbstgemachte Empanadas. Die Rezepte nehmen wir jedenfalls mit nach Deutschland. Möchte sich schon jemand für einen argentinischen Abend anmelden? 😉

Dann komme ich mal zum Hauptgang. Ich selbst würde mich ja als Flexitarier bezeichnen, aber wenn man Fleisch nicht komplett ablehnt, dann sollte man das hier auf jeden Fall essen!

Parilla

Parilla bedeutet übersetzt Grill und alle Restaurants, die diese Bezeichnung tragen, grillen fantastisches Fleisch. Diese beiden Parillas haben wir besucht:

Ich sag es einfach mal ganz knapp. Das Fleisch ist wunderbar! So gutes Rindersteak habe ich vorher noch nicht gegessen.

Und es ist viel…

Ein Abendessen besteht eben aus: Fleisch…mindestens ein 400 Gramm Steak (zum Glück gibt es für Touristen wie mich auch halbe Portionen mit 300 Gramm 😉 ). Natürlich kann man dazu unterschiedliche Beilagen wählen. Bei unserem ersten Besuch haben wir noch Papas Fritas und Grillgemüse bestellt, dann aber festgestellt, dass nur Gemüse völlig ausreicht und uns beim zweiten Besuch dann darauf beschränkt. Der Porteño hat offensichtlich ein anderes Magenvolumen als wir. Erwin hat außerdem einmal gegrillten Lachs gegessen. Nicht klassisch, aber auch total lecker.

Neben Steak kann man hier außerdem viel und gut Pizza essen…wenn man auf American Style steht. Der Boden ist hier nämlich etwas dicker und Unmengen von Käse laufen an den Rändern der Stücken herunter. Nicht gerade etwas für die schlanke Linie, aber während ich das schreibe läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Empfehlen können wir die Pizzeria Güerrin (die uns auch drei Mal unabhängig voneinander von Locals empfohlen wurde!) im City Center.

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Auch für den Nachtisch ist gut gesorgt. Falls im Magen noch Platz ist 😉 Wir haben den leckeren Süßkram eher zwischendurch genossen.

Dulce de leche

Diese süße Karamellcreme haben wir auch in unserem Kochkurs hergestellt. Im Prinzip ist sie eine Reduktion aus Milch und Zucker. Das ganze muss sehr lange gekocht werden. Zucker und Laktose karamellisieren und schon hat man die leckere Creme 🙂 Und die ist hier die Grundlage Nummer 1 für gaaaanz viele Süßigkeiten – oder gleich pur auf die Stulle! An erster Stelle stehen da die Alfajores. Ganz klassisch sind das zwei Kekse, gefüllt mit Dulce de leche und überzogen mit Schokolade. Im Supermarkt haben wir Alfajores von Terrabusi gekauft. Sehr lecker. Aber auch im Café kann man sich die Kekschen bestellen. Havanna zum Beispiel ist hier eine Kette, wie Starbucks, mit vielen unterschiedlichen Geschmacksvarianten. Wir haben es dort auch ausprobiert, aber im Prinzip sind Alfajores aus dem Supermarkt oder Kiosk genauso lecker.

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Helado

Eisliebhaber kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Und obwohl ich nicht der riesengroße Eisfan bin… (ganz anders als Erwin… 😉 ) – hier konnte ich nicht widerstehen und jeden dritten Tag haben wir der Eisdiele einen Besuch abgestattet. Unser absoluter Favorit war Rapa Nui, sehr nah bei unserer Unterkunft gelegen. Die Auswahl ist riesig, aber viel wichtiger: Es schmeckt alles unglaublich lecker! Besser als in Deutschland… Mein Nusseis war unglaublich. Aber auch die anderen Sorten (Dulce de leche, Lemon Pie, Erbeere, Kiwi-Maracuja, Schokolade, Vanille mit Pekanüssen) waren alle toll.

In Buenos Aires gibt es eine wahre Eiskultur. Man kann in den Eisdielen ein Kilo oder ein halbes Kilo Eis kaufen und es mit nach Hause für den Gefrierschrank nehmen. Oder mit mehreren Personen sofort essen. Außerdem bieten die großen Eisdielen auch einen Lieferservice an. Aber gutes Eis ist hier auch teurer. 2 Kugeln kosten ungefähr 4 Euro. Etwas günstiger ist es bei  Nicolo in Palermo, aber trotzdem genauso lecker!

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Populär in Cafés sind außerdem Medilunas, ein Gebäck ähnlich Croissants, und immer gut für eine kleine Zwischenmahlzeit. In der Panaderia (Bäcker) gibt es außerdem Churros. Bei diesen wird der Teig frittiert und in der Mitte ist natürlich: Dulce de leche 😉 Alles nix für Diäten –  zum Glück haben wir keine Waage hier.

Und für die nächsten Wochen in Patagonien ist ja mehr Bewegung angesagt! 😉

2 Gedanken zu “Must-Eats in Buenos Aires

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